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Sicherheit

Japan und die USA rüsten gegen Chinas "Wolfskrieger" auf

Ein Soldat der japanischen Selbstverteidigungskräfte in Dschibuti: Japans Militär soll offensive Fähigkeiten entwickeln.APA/AFP/-
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Die USA wollen eine „tödliche“ Eingreiftruppe in Okinawa stationieren und mit Tokio im Weltraum kooperieren. Japans Premier Kishida wird im Weißen Haus empfangen.

Chinas aggressive „Wolfskrieger“-Diplomatie erschüttert schon länger die Sicherheitsarchitektur Ostasiens. Im Jahr 2023 dürfte die neue Machtkonstellation deutlichere Formen annehmen. Chinas Erzrivale Japan nimmt Pekings Dauerattacken und die wachsenden Spannungen in der Taiwan-Straße zum Anlass, um seine „pazifistische Vergangenheit“ endgültig hinter sich zu lassen und massiv aufzurüsten. Vor allem aber ruft Chinas Bedrohung die Rolle der USA als regionale Schutzmacht für Demokratien immer stärker auf den Plan. Und auch angesichts der Bedrohung aus Nordkorea denkt Seoul seit Monaten laut darüber nach, wieder taktische US-Atomwaffen in Südkorea zu stationieren.


Tokio und Washington haben bereits konkrete Schritte gesetzt, um ihre enge Sicherheitskooperation noch weiter zu intensivieren. „China ist die größte strategische Herausforderung für uns und unsere Partner“, sagte US-Außenminister Antony Blinken am Donnerstag nach dem Treffen mit seinem japanischen Kollegen, Yoshimasa Hayashi, in Washington. Zuvor waren die Verteidigungsminister zusammengekommen. Sie bereiteten den Besuch von Japans Premier, Fumio Kishida, im Weißen Haus am heutigen Freitag vor.