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Employer Branding

„Die Versprechen müssen halten“

Marin Goleminov
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Die Arbeit an der Arbeitgebermarke beginnt mit Blick nach innen: Mitarbeitende sichtbar zu machen, Bedürfnisse wahrzunehmen und Beziehung zu ermöglichen.

Viele Unternehmen haben einen sehr engen Blick auf Employer Branding“, sagt Sepp Buttinger, Partner bei Hill International. Plakativ würden sie Eigenwerbung betreiben – und zu kurz greifen. Weil sie, so Buttinger, von ihren Produkten ausgehen, aber nicht im Blick haben, was sie als Arbeitgeber ausmacht und wie bei ihnen gearbeitet wird.

Niemals nach außen etwas kommunizieren, das man nach innen nicht halten kann.

Katharina Wild-Pelikan, Head of HR, ISI Group

Als Interessent schaue man die verschiedenen Kanäle an, auf denen sich das Wunschunternehmen präsentiert, sagt Katharina Wild-Pelikan, Global Head of Human Resources bei der ISI Group mit Sitz in Wien: Wie kommt das Unternehmen rüber? Nennt es nur harte Fakten oder auch Werte, Kultur, Purpose? Wie sehen Internetauftritte und Social-Media-Präsenz aus? Und wie die Kommentare auf Bewertungsplattformen?

Für Unternehmen sei es daher wichtig, auf den diversen On- und Offlinekanälen nicht nur zeitgemäß und zielgruppenspezifisch daherzukommen. Wichtige Regel: „Niemals nach außen etwas kommunizieren, das man nach innen nicht halten kann“, sagt Wild-Pelikan. „Die Versprechen müssen halten.“