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Interview

Hans Peter Doskozil: "Wir verlassen den Boden der Rechtsstaatlichkeit"

„Ich habe gelernt, mit dieser Art der Stimme umzugehen“: Doskozil über seinen Gesundheitszustand.
„Ich habe gelernt, mit dieser Art der Stimme umzugehen“: Doskozil über seinen Gesundheitszustand.Jana Madzigon
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Hans Peter Doskozil über seine Rolle im parteiinternen Streit der SPÖ, seine Vorstellung von Sozialdemokratie, seine Ablehnung einer Großen Koalition und das wichtigste Thema für die Landeshauptleutekonferenz.

Pamela Rendi-Wagner hat in der „ZiB 2“ mehr oder weniger Ihnen die Schuld an den schlechter gewordenen Umfragedaten der Bundes-SPÖ gegeben. Wie fanden Sie das?

Hans Peter Doskozil: Ich möchte dazu nur sagen: Das, was für die Sozialdemokratie nun wichtig ist, sind drei Landtagswahlen in den kommenden Monaten unter nicht einfachen Bedingungen. Das muss auch ich jetzt einmal akzeptieren – und den Stecker ziehen. Und mich zu parteiinternen Diskussionen, die es zweifellos gibt und auch weiter geben wird, nicht weiter äußern. Es ist eine Unzeit, derzeit über diese Themen zu diskutieren.

Das heißt: Aus Parteiräson halten Sie sich jetzt zurück.

Richtig.

Aber hat Sie die Rendi-Wagner-Aussage trotzdem geärgert?

Da würde ich mir jetzt sofort wieder widersprechen, wenn ich darauf eingehen würde.

Versuchen wir es anders: Der frühere ORF-Chef Gerhard Zeiler hat gemeint, Sie wären gar kein richtiger Sozialdemokrat.