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Autosalon

Mate Rimac dreht eine Runde in Brüssel

China-Marke Seres, bei der ein früher Tesla-Mitstreiter mitmischt, vor ihrem Auftritt in Brüssel.
China-Marke Seres, bei der ein früher Tesla-Mitstreiter mitmischt, vor ihrem Auftritt in Brüssel.Völker
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Allen Auflösungserscheinungen zum Trotz: Es gibt ihn noch, den guten alten Autosalon. In Brüssel feiert einer soeben recht munter sein 100-jähriges Bestehen.

Ihre großen Tage haben die klassischen internationalen Autosalons hinter sich. In der Branche fast heilige Institutionen wie die IAA Frankfurt (nach München übersiedelt, mit unglücklichem Neubeginn im Vorjahr) sind so gut wie aufgelöst, Paris ist nur noch ein Schatten seiner selbst, Detroit hoffnungsfroh aus Michigans eisigem Jänner in den Sommer verlegt. Der traditionelle und so bedeutende Frühjahrs-Auftakt in Genf – mit Sack und Pack nach Katar verkauft, wo ein diesbezügliches Spektakel auf Wüstensand vielleicht zu neuem Ansehen finden kann. Falls wer fragen sollte: Die vergleichsweise junge Vienna Autoshow hat es auch nicht durch die Pandemie geschafft.

Raubritter. Dabei sind es weniger die Zuschauer, die streiken – mehr die Autohersteller. Zum einen aus Kostengründen, woran das Raubrittertum der Messeveranstalter samt ansässiger Hotellerie ebenso wie ausufernde Millionenbudgets für Messebau zum protzigen Wetteifern ihren Anteil haben.