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Weltwirtschaftsforum

Davos: Globale Risiken verschärfen sich

FEATURE TROCKENHEIT IN KAERNTEN
Erderhitzung, Verlust der Artenvielfalt, Ernährungssicherheit: Mittelfristig werden die globalen Risiken von Umweltthemen bestimmt.(c) APA (BARBARA GINDL)
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Der 18. Bericht des World Economic Forum (WEF) vermeldet in seinem aktuellen „Global Risks Report“ keine Entspannung. Im Gegenteil: Mit einer Verschärfung der weltweiten Risiken ist zu rechnen.

Was haben Argentinien, Pakistan und Tunesien gemeinsam? In den genannten Staaten ist nicht auszuschließen, dass das Staatswesen zusammenbricht. Jedenfalls halten einen solchen Staats-Kollaps 12.000 Führer von Wirtschaftsunternehmen für eines von fünf Top-Risiken, die in den kommenden Jahren Realität werden könnten. In dieser Gruppe, die insgesamt 24 Staaten ausmacht, befinden sich auch zwei europäische: Bosnien-Herzegowina und Bulgarien.

Das ist eines der Ergebnisse des heurigen „World Risk Reports“, den das World Economic Forum (WEF) nun zum 18. Mal herausgebracht hat. Der Bericht, der vor wenigen Tagen erschienen ist, besteht aus zwei Teilen. Der erste besteht aus zusammengefassten Antworten auf die Befragung von 12.000 Personen aus der Business-Community, die nicht selten als „Wirtschaftskapitäne“ benannt werden. Sie haben ihre persönliche Einschätzung für einzelne Staaten abgegeben und dabei aus 35 vor-definierten Risiken jene fünf ausgewählt, die sie am wahrscheinlichsten halten.