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FPÖ

Vom ORF-Star zu Herbert Kickls Einpeitscherin

Kickl sei ein "Fels in der Brandung", sagte Giuliani am Samstag beim FPÖ-Jahresauftakt
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Die frühere Romy-Preisträgerin Marie Christine Giuliani hatte beim FPÖ-Jahresauftakt eine Hauptrolle inne. Was macht die Ex-„Bingo“-Frau bei Blau?

Vera Russwurm hat vergangene Woche für eine mitunter heftig geführte Debatte gesorgt, und zwar weit über die Grenzen Niederösterreichs hinaus: Weil die prominente ORF-Moderatorin den Wahlkampfauftakt der dortigen ÖVP moderiert hatte, hagelte es Kritik, ein roter Stiftungsrat sprach sich gar für ein externes Moderationsverbot für ORF-Promis aus. Als Reaktion auf die Kritik wurde mitunter erklärt, dass Russwurm nicht beim ORF angestellt sei – und überdies nur im Unterhaltungsbereich arbeite.

Und nicht nur die ÖVP setzt auf bekannte Fernsehgesichter, in der FPÖ hat ein früherer TV-Star neuerdings sogar eine exponierte Rolle inne: Beim FPÖ-Neujahrsauftakt in Wiener Neustadt am vergangenen Wochenende gab mit Marie Christine Giuliani die frühere Moderatorin von „Bingo“, „Millionenrad“ und anderen reichweitenstarken Shows die Einpeitscherin für Parteichef Herbert Kickl, und zwar vehement: „Er ist der Fels in der Brandung der österreichischen Innenpolitik, er ist derjenige, den wir uns als Bundeskanzler wünschen, das will ich jetzt hören!“, rief die direkte Vorrednerin Kickls der blauen Menge zu. Die Antwort war unzweideutig: „Herbert, Herbert, Herbert!“ Giuliani: „So ist es!“