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Quergeschrieben

Die Klimaaktivisten und ihr Fanclub in den Medien

++ HANDOUT ++ OBEROeSTERREICH: 'LETZTE GENERATION' KLEBTE SICH AUF LINZER HAUPTSTRASSE FEST
Immer wieder stören Klimaaktivisten den Verkehr, weil sie Tempo 100 fordern.APA/LETZTE GENERATION ÖSTERREICH
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Tempo 100 auf heimischen Autobahnen wird die Welt mit Sicherheit nicht retten. Hätten Journalisten nicht die Pflicht, das gelegentlich zu erwähnen?

Eine Woche lang störten Aktivisten der Gruppe Letzte Generation in Wien punktuell den Verkehr, indem sie sich auf der Straße festklebten. Hat das außer Staus etwas gebracht? Auf jeden Fall, meinen die Veranstalter: „Was wir definitiv erreichen, ist eine Debatte in der Gesellschaft. Die Menschen reden über unsere Aktionen“, sagte ein Teilnehmer im Interview mit dem „Standard“.

Die naheliegende Frage, ob es schon als Erfolg durchgeht, wenn verärgerte Autofahrer schimpfen und Teile der Politik über eine Erhöhung des Strafrahmens für solche Protestformen nachdenken, blieb aus. Das Interview wurde von den Kollegen eher gutmütig angelegt. Die Fragesteller und der Befragte waren einander offenbar sympathisch; das kann im Journalismus schon einmal vorkommen.