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Taiwans Lebensversicherung wackelt

REUTERS
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Der weltweit größte Chiphersteller, TSMC, investiert immer stärker im Ausland. Was gut fürs Geschäft ist, könnte am Ende schlecht für die Sicherheit Taiwans sein.

Taipeh/Tokio.  Als C.C. Wei Ende vergangener Woche vor die Presse trat, wollte er nicht nur Warnsignale verkünden. Die Umsätze des führenden Chipherstellers TSMC, für den er als CEO arbeitet, werden im ersten Teil 2023 wohl um rund fünf Prozent fallen, da die Nachfrage nach Elektroprodukten wieder nachzulassen scheint. Doch der Chefmanager hatte noch eine andere Nachricht: „Auf Grundlage von Anfragen einiger Kunden vergrößern wir unsere Kapazitäten außerhalb Taiwans, damit wir unseren Kunden die optimalen Lösungen bieten können, die sie für ihren Erfolg benötigen.“

Konkret baut der in Taiwan beheimatete Konzern eine neue Fabrik in Japan, um dort ab 2024 Chips in Größen von zwölf und 16 Nanometern herzustellen, die unter anderem in der Automobilbranche und der Bildverarbeitung eingesetzt werden. Japan unterstützt den Bau mit viel Geld. Eine weitere Fabrik könnte gebaut werden, „sofern die Nachfrage und die Unterstützung der Regierung Sinn ergeben“, so Wei.

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