Wiener Börse in der Früh: ATX 0,9 Prozent im Minus

Marktbeobachter verwiesen auf wieder wachsende Sorgen um die europäische Schuldenkrise sowie auf den schwachen Euro.

Die Wiener Börse hat sich am Montag im frühen Handel bei moderatem Anfangsvolumen mit schwächerer Tendenz gezeigt. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr mit 2871,67 Punkten nach 2897,78 Einheiten am Freitag errechnet, das ist ein Minus von 26,11 Punkten bzw. 0,90 Prozent.

Auch die übrigen europäischen Indizes starteten mit Kursverlusten in die neue Handelswoche. Marktbeobachter verwiesen auf wieder wachsende Sorgen um die europäische Schuldenkrise sowie auf den schwachen Euro.

Die Meldungslage in Wien blieb bis auf einige Analystenkommentare noch dünn. In einem schwachen europäischen Branchenumfeld mussten auch die heimischen Bankwerte an Terrain abgeben. So lagen Erste Group 2,01 Prozent im Minus bei 34,20 Euro und Raiffeisen Bank gaben um 1,00 Prozent auf 41,95 Euro nach.

Auch Rohstoffwerte zeigten sich in einem europäischen Sektorvergleich auf der Verliererseite. voestalpine rutschten um 2,32 Prozent auf 35,85 Euro ab. Die Analysten der Citigroup haben ihr Anlagevotum für die Stahltitel von "buy" auf "hold" gesenkt, aber das Kursziel von 35 Euro beibehalten.

Laut Bloomberg haben die Analysten von Morgan Stanley ihre Einstufung für die OMV von "equalweight" auf "underweight" gekürzt. OMV-Aktien notierten 0,63 Prozent schwächer bei 30,74 Euro. Schoeller-Bleckmann gaben um 0,97 Prozent auf 63,30 Euro nach.

Der ATX Prime notierte bei 1390,26 Zählern und damit um 0,84 Prozent oder 11,77 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich zehn Titel mit höheren Kursen, 25 mit tieferen und einer unverändert. In drei Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 804.226 (Vortag: 2.007.721) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 32,533 (70,67) Millionen Euro (Doppelzählung) gehandelt.

(APA)

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