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Bettenmanufaktur Hästens

Schlafen wie schwedische Könige

Die Bettenmanufaktur von Hästens in Köping in Schweden ist Hoflieferant der Bernadottes. Kein Wunder, dass man auch das „teuerste Bett der Welt“ im Angebot hat.

Neben dem Eingang der Produktionsstätte sind zwei Fotowände angebracht: Auf der einen Seite hängen Porträts von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, fröhliche Gesichter, die für den „human touch“ und die Nahbarkeit der Firma stehen. Ein paar Meter weiter hängt die Ahnen­tafel der Gründerfamilie, beginnend mit dem Gründungsjahr von Hästens, 1852, bis zum Eintritt der sechsten Generation in das Unternehmen.

Und dann ist da noch die „Wall of Fame“ mit Prominenten, die sich öffentlich dazu bekannt haben, auf Hästens-Betten zu schlafen. „Diese Bilder können wir nicht kommentieren“, betont eine Mitarbeiterin der Pressestelle, es handle sich nicht um offizielle Markenbotschafter. Doch das Who’s who der mutmaßlichen Edelschläfer reicht von Jared Leto, Brad Pitt und Jake Gyllenhaal bis zu Beyoncé, Angelina Jolie, Ellen DeGeneris und Oprah Winfrey. Die Rapstars Drake und Post Malone haben die Betten sogar in Songs verewigt, unlängst wurde auf TikTok das Probeliegen im Showroom der Marke zum Minihype.

Eigene Liga

Das Wort Luxus hört man in Köping, eineinhalb Stunden von Stockholm entfernt, dennoch nicht gern. Andererseits kommt man nicht umhin, mit der Sphäre der Superreichen assoziiert zu werden. 2008 lancierte man das Modell „Vividus“, gefolgt vom „Grand Vividus“ im Jahr 2018. Beide wurden als die teuersten Betten am Markt beworben und sollten wohl unterstreichen, dass man sich als Weltführer versteht. „Wir fahren nicht mehr zu Möbelmessen“, sagt einer der längstbeschäftigten Mitarbeiter in der Produktion, „es gibt niemanden, von dem wir uns etwas abschauen können.“

Beigestellt.