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Waffengewalt

Zwei Schießereien erschüttern Kalifornien

via REUTERS
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„Eine Tragödie jagt die nächste“, schreibt der kalifornische Gouverneur als Reaktion auf die zwei Schießereien, die neun Menschen das Leben kostete und das nur wenige Tage nachdem am Samstag elf Menschen zum chinesischen Neujahrsfest getötet wurden.

Nur wenige Tage nachdem elf Menschen in Südkalifornien getötet wurden, kam es am Montag zu zwei Schießereien im selben Bundesstaat. Neun Menschen kamen dabei ums Leben. In Iowa wurden zwei Schüler getötet, ein Mitarbeiter wurde verletzt. Drei Verdächtige seien kurze Zeit später festgenommen worden. Es habe sich um eine "gezielte" und keine "zufällige" Tat gehandelt, so Parizek. In Half Moon Bay, 50 Kilometer südlich von San Francisco, tötete ein Mann sieben Menschen. "Eine Tragödie jagt die nächste", schrieb der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom auf Twitter. Er habe gerade die Verletzten von der Schiesserei in Monterey Park im Krankenhaus besucht, als er über die Schießerei in Half Moon Bay informiert worden sei. 

Die betroffene Bildungseinrichtung in Iowa richtet sich besonders an Jugendliche, die mit schwierigen Umständen zu kämpfen haben. "Alle jungen Menschen verdienen eine Chance, über die Umstände, in die sie hineingeboren wurden, hinauszuwachsen und ihr geistiges, emotionales, körperliches und wirtschaftliches Potenzial auszuschöpfen", heißt es auf der Webseite des Programms. Besonders diese Schule sei dazu da, Jugendlichen zu helfen, die am meisten Hilfe brauchten, sagte Parizek.

In Half Moon Bay wurde ein 67-Jähriger als Täter identifiziert, wie Christina Corpus, Sheriff von San Mateo County, gegenüber Medien bestätigt. Er habe an einem der beiden Tatorte, Gärtnereien in Half Moon Bay, gearbeitet. Der Verdächtige kooperiere mit den ermittelnden Beamten, aber sein Motiv sei noch nicht bekannt. Im Auto des Verdächtigen sei eine halbautomatische Handfeuerwaffe gefunden worden.

In den erste 21 Tagen des neuen Jahres hat es in den USA der Organisation Gun Violence Archive zufolge bereits 38 Massenerschießungen gegeben, bei denen jeweils mehr als vier Menschen verletzt wurden. Insgesamt starben seit Jahresbeginn mehr als 21 Personen.

 

(bagre/APA/DPA/Reuters)