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Uhren

Schweizer Uhrenexporte kletterten im Vorjahr auf Rekordhoch

Die Schweizer Uhrenhersteller haben im letzten Jahr in Franken gemessen so viele Uhren wie noch nie ins Ausland exportiert.(c) imago images/Jeff Greenberg
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Schweizer Uhren waren vor allem in den USA gefragt, in China war das Geschäft von Lockdowns belastet.

Die Schweizer Uhrenhersteller haben im letzten Jahr in Franken gemessen so viele Uhren wie noch nie ins Ausland exportiert. Stark nachgefragt wurden die Zeitmesser im mittlerweile größten Absatzmarkt USA, während Lockdowns das Geschäft in China belasteten.

2022 kletterten die Uhrenexporte um elf Prozent auf 24,8 Milliarden Franken (24,8 Milliarden Euro), wie das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) und der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie (FH) am Dienstag mitteilten. Den Rekord aus dem Vorjahr von 22,3 Milliarden Franken hatte die Branche bereits nach elf Monaten getoppt.


Ungebrochen groß blieb die Nachfrage in den USA. Nachdem die Uhrenexporte in die USA im Jahr 2021 um starke 55 Prozent in die Höhe geschossen waren, stiegen sie im vergangenen Jahr um weitere 26 Prozent. Ganz anders präsentiert sich das Bild in China. Die Ausfuhren ins "Reich der Mitte" gingen 2022 um 14 Prozent zurück.

Die Wachstumsdynamik hat gegen das Jahresende hin wenig überraschend nachgelassen. Von Monat zu Monat wird es für die Branche schwieriger, die immer höheren Hürden aus dem Vorjahr zu überspringen. Im Monat Dezember stiegen die Exporte um 5,8 Prozent auf 2,02 Milliarden Franken. Im November und im Oktober wurden noch Wachstumsraten von plus elf respektive plus sieben Prozent ausgewiesen.

 

(APA)

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