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Interview

Leo Docherty: "Der Brexit macht für die EU alles besser"

FILE PHOTO: Polish Leopard 2PL tank fires during Defender Europe 2022 military exercise at the military range in Bemowo Piskie
Deutsche Panzer für die Ukraine? Staatssekretär Docherty geht davon aus, dass die Leoparden schlussendlich Richtung Osten rollen werden.REUTERS
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Leo Docherty, der für Europafragen zuständige Staatssekretär im britischen Außenamt, erwartet, dass die EU alles unternehmen wird, um der Ukraine im Kampf gegen Russland beizustehen.

Die Presse: Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass Großbritannien, das als EU-Mitglied stets den Ruf des Bremsers bei der Sicherheitszusammenarbeit hatte, nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine zur Speerspitze der Kooperation avanciert ist, während so mancher ehemalige EU-Kritiker Londons durch Zaudern auffällt, was die Unterstützung Kiews anbelangt. Was hat sich geändert?

Leo Docherty: Eigentlich gar nichts. Für uns ist der Sachverhalt klar: Es geht hier nicht um diese oder jene institutionelle Architektur der EU, sondern darum, ob wir einer befreundeten Nation helfen können, gegen einen Aggressor zu bestehen. Die Antwort ist klar: Ja, wir können und wir müssen helfen. Hinzu kommt, dass Großbritannien seit jeher einen entspannteren Umgang mit harter, militärischer Macht hat als die EU.

Welche EU-Mitglieder sind für London in der Ukraine-Krise die wichtigsten Ansprechpartner?

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