Umfrage

Wäre die SPÖ ohne Rendi-Wagner wählbarer?

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner
SPÖ-Chefin Pamela Rendi-WagnerAPA/ROLAND SCHLAGER
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Danach gefragt, wer ihr nachfolgen solle, antworteten die meisten mit Hans Peter Doskozil, gefolgt von Michael Ludwig und Christian Kern. In der Sonntagfrage führt weiterhin die FPÖ.

Die SPÖ möchte nicht darüber diskutieren, ob Pamela Rendi-Wagner die richtige Person an der Parteispitze ist. Trotzdem wird sie immer wieder mit eben dieser Frage konfrontiert - jüngst in Form einer OGM-Umfrage unter 1043 wahlberechtigten Österreichern ab 16 Jahren im Auftrag des „Kurier“.

Auf die Frage, ob die SPÖ wählbarer wäre, wenn Rendi-Wagner als Spitzenkandidatin bzw. Parteichefin ausgetauscht würde, meinten demnach 39 Prozent der Befragten, die Partei wäre deswegen nicht wählbarer als sie derzeit ist, für 32 Prozent schon. Danach gefragt, wer ihr nachfolgen solle, antworteten die meisten mit dem burgenländischen Landeshauptmann Hans Peter Doskozil: 34 Prozent halten ihn für erfolgsträchtig, dahinter folgen mit 16 Prozent Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, danach Ex-Kanzler Christian Kern (13), die Zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures (12) und der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (12).

Innerhalb der befragten SPÖ-Wählerschaft ergibt sich ein anderes Bild: Dort erhält Ludwig 33 Prozent, Bures 29 und Doskozil 26 Prozent.

Wenig Bewegung gibt es in der Sonntagsfrage. Aktuell führt laut OGM weiterhin die FPÖ mit Herbert Kickl (27 Prozent), vor der SPÖ mit Rendi-Wagner (24 Prozent). Die ÖVP mit Karl Nehammer kommt auf 22 Prozent, die Neos holen 11 Prozent, die Grünen 10 Prozent.

Bei der Kanzlerfrage liegt laut Hochschätzung Nehammer mit 25 Prozent an der Spitze, Kickl kommt auf 21 Prozent. Die beliebteste Regierungsform ist eine Kolaition aus SPÖ, Grünen und Neos.

>>> Bericht im „Kurier“ 

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(Red.)

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