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Deutschland: Ministerium empfiehlt islamfreundlichen Unterricht

Deutschland Ministerium empfiehlt islamfreundlichen
(c) Clemens Fabry
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Ausflüge und Schularbeiten nur außerhalb das Ramadan, Sexualkunde und Sport getrennt nach Geschlechtern - das legt das Kultusministerium von Rheinland-Pfalz seinen Lehrern nahe.

Das Kultursministerium in Rheinland-Pfalz hat Lehrern empfohlen, ihren Unterricht islamfreundlich zu gestalten. Das könnte bedeuten, dass künftig Ausflüge oder Schularbeiten nur außerhalb des Ramadan stattfinden. Die Befindlichkeiten von Muslimen müssten auch bei der Planung von Praktika und Schulfesten berücksichtigt werden.

Die Richtlinien, über die das Magazin "Focus" berichtet, empfehlen auch, "die Organisation des Sexualkundeunterrichts in geschlechtshomogenen Gruppen" und, den "Sport- und Schwimmunterricht ab der Pubertät nach Geschlechtern getrennt" anzubieten.

Kritik an "Segregationspapier"

Der Vorsitzende des rheinland-pfälzischen Philologenverbandes, Malte Blümke, kritisierte das Vorhaben laut Focus als "anti-aufklärerisch und anti-emanzipativ". Der Präsident des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, nannte den Flyer "kein Integrations- sondern ein Segregationspapier".

(Red.)