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Wenn die Luft in Indien nur „ungesund“ ist, traue ich mich raus

Kuh und Tuk-Tuk in Delhi.
Kuh und Tuk-Tuk in Delhi. MANAN VATSYAYANA / AFP / picture
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Wieder einmal stehen wir im Stau von Delhi, der Driver ganz cool, ich genervt vom Stillstand und den sich bauschenden Abgaswolken: Vor meinen Augen löst sich das Konzept Stadt auf.

Alles, was hier berichtet wird, bezieht sich auf den Norden von Indien, auf den sogenannten Hindi Belt. Es gibt kein einziges Indien; Indien ist ein Puzzle aus vielen Indien.

Bevor ich in Delhi morgens das Haus verlasse, checke ich auf dem Handy die Luftqualität: Ist der aktuelle Wert nur ungesund, setze ich die Maske auf und mache mich auf den Weg. Erst bei gefährlich beginne ich zu überlegen. Freilich, Luftverschmutzung ist kein speziell indisches Problem. In einer chinesischen Großstadt etwa erklärte mir ein Gesprächspartner schon vor Jahren, er hätte die Sonne schon länger nicht mehr gesehen.

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