Black Monday

Langfristig kann man mit Aktien nicht viel falsch machen

Warum sich Langfristvergleiche, wie sie die Credit Suisse in ihrem „Global Investment Returns Yearbook 2023“ anstellt, lohnen.

Soll man angesichts der steigenden Zinsen von Aktien auf Anleihen umschichten? Soll man US-Papiere aus dem Depot werfen und durch europäische Aktien ersetzen? Findet gerade ein Paradigmenwechsel statt? Die gegenwärtige Situation erscheint oft verworren, Prognosen sind sowieso immer schwierig. Was hilft, ist ein Blick in die Vergangenheit. Nicht, weil man daraus ablesen könnte, wie die Zukunft wird, sondern weil er zeigt, dass sich langfristig gar nicht so viel ändert.

Die Credit Suisse hat gerade wieder ihr „Global Investment Returns Yearbook 2023“ herausgegeben. Darin stellt das Institut zahlreiche Langfristvergleiche für den Zeitraum 1900 bis heute an. Und fördert Interessantes zutage. Zunächst einmal: Aktien schlagen sich besser als Anleihen. In jedem Land, an jeder Börse und in fast jedem Wirtschaftsumfeld. Allerdings nur im Schnitt und nicht in jeder einzelnen Phase. Zwischendurch kann es immer wieder Episoden geben, in denen man mit Anleihen höhere Erträge erzielen kann als mit Aktien, aber das ist die Ausnahme.

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