Interview

Stephen Frears: „Ich hatte ein leichtes Leben“

Filme drehen, das heißt für Stephen Frears (81): eine improvisierte Familie gründen. Für seine neue Serie „The Palace“ weilte er unlängst in Wien.
Filme drehen, das heißt für Stephen Frears (81): eine improvisierte Familie gründen. Für seine neue Serie „The Palace“ weilte er unlängst in Wien.TRACEY NEARMY / EPA / picturedes
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Stephen Frears ist einer der vielseitigsten Film- und TV-Regisseure Englands. Warum er Wien mag, was er seinen Mentoren verdankt – und was ihn am »idiotischen« Brexit am meisten ärgert.

Sie waren unlängst in Wien, um die HBO-Serie „The Palace“ mit Kate Winslet und Hugh Grant zu drehen.

Stephen Frears: Unser Dreh lief sehr gut. Wien hat uns alle diese Paläste geschenkt, die sich so gut als Kulissen eignen, atemberaubend schöne Orte wie das Palais Pallavicini und Schönbrunn.

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Waren Sie zum ersten Mal in der Stadt?

Ich war schon einmal hier zu Besuch, als mein Film „The Queen“ seine Österreich-Premiere feierte. Aber es war mein erster längerer Aufenthalt. Ich finde, Wien ist eine wundervolle Stadt.


Was gefällt Ihnen daran?

Wien ist nicht nur sehr schön, diese Stadt scheint auch auf eine Weise infrastrukturell zu funktionieren, wie England es leider nicht mehr tut. Außerdem fasziniert mich die Geschichte Wiens und der Habsburger-Monarchie – besonders deren Untergang am Ende des Ersten Weltkriegs.


Hat das auch die Serie „The Palace“ inspiriert? Bislang ist noch wenig darüber bekannt – nur, dass es vom Niedergang eines autoritären Regimes handeln soll.


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