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UBS: Die Rückkehr von Sergio Ermotti

Der Schweizer Sergio Ermotti (r.) will so lang bei der UBS bleiben, wie er gebraucht werde und erwünscht sei.
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Ex-Chef Sergio Ermotti wurde von der UBS erneut zum CEO ernannt und soll die Bank ein zweites Mal retten.

Wien. Der Tom Brady der Finanzbranche ist zurück. So oder so ähnlich lauteten die Lobeshymnen von Branchenbeobachtern, die auf die Rückkehr von Sergio Ermotti auf den Chefsessel der UBS reagierten. Der Schweizer hilft der Großbank nach der kurzfristigen Übernahme der Credit Suisse damit schon ein zweites Mal aus einer schwierigen Lage: Am Mittwoch kündigte die UBS überraschend an, Ermotti als CEO für die fusionierte Großbank zurückzuholen. Der frühere Bankchef mit Restrukturierungserfahrung ersetzt damit seinen Nachfolger Ralph Hamers nach gerade einmal zwei Jahren im Amt.

Neun Jahre lang war der gelernte Investmentbanker Kopf der UBS, bevor er 2020 den Rücktritt bekannt gab und die Agenden Hamers überließ. Zurückkehren soll Ermotti nach der Generalversammlung der UBS nächste Woche. Hamers bleibt für eine Übergangszeit bei der Bank, so das Zürcher Geldhaus in einer Mitteilung.


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