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Training ohne Bedeutung

(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Mario Kneisl)
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Der Schweizer Vorjahressieger Didier Cuche war Schnellster im Training, vor dem Südtiroler Innerhofer und Georg Streitberger. Angesichts des Horror-Sturzes von Hans Grugger hielten sich die ÖSV-Läufer zurück.

Kitzbühel/Ag/Mhk. Kaum war der als Nummer fünf gestartete Hans Grugger nach dem Sturz im einzigen Trainingslauf für die Abfahrt auf der Streif am Samstag per Helikopter abtransportiert worden, wurde das Training fortgesetzt. Schnellster war der Schweizer Vorjahressieger Didier Cuche in 2:01,12 Minuten vor dem Südtiroler Christoph Innerhofer (0,37 Sekunden zurück) und dem Österreicher Georg Streitberger (1,18), der noch vor dem Unfall gestartet war.

„Ich habe mich nicht gut gefühlt, das Licht war schlecht, es war sehr schwierig“, meinte Streitberger, der hofft, dass für das Rennen die Kante an der Mausefalle, bei der es zum Sturz Gruggers gekommen war, abgetragen wird: „Wir kommen dort schnell hin, auch wenn es entschärft wird, springen wir hoch und weit in die Mausefalle.“

Angesichts des Sturzes hielten sich die ÖSV-Läufer zurück: Wengen-Sieger Klaus Kröll landete auf Platz fünf (1,70), Michael Walchhofer, der Führende im Abfahrtsweltcup, auf Platz zehn (2,58), einen Rang hinter Romed Baumann (2,51).

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.01.2011)