Marchtrenk

Mann nach Messerattacke auf offener Straße in Oberösterreich verstorben

APA/WERNER KERSCHBAUMMAYR
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Die Polizei hatte eine Großfahndung eingeleitet und konnte zwei Verdächtige festnehmen. Sie sind vom Tatort in Marchtrenk geflohen.

Im oberösterreichischen Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) ist ein 40-Jähriger auf offener Straße mit einem Messer attackiert worden. Er wurde in ein Spital gebracht, wo er jedoch seinen schweren Verletzungen erlag. Nach einer Großfahndung nahm die Polizei zwei Verdächtige fest - einen 40- und einen 19-Jährigen.

Eine Frau in Marchtrenk hatte am Morgen die Polizei alarmiert. Sie habe beobachtet, wie ein Auto in Höhe eines Fußgängers anhielt. Der Beifahrer stieg aus und stach mehrmals auf den 40-Jährigen ein. Danach fuhren der Angreifer und ein weiterer Insasse davon. Aufgrund der Schilderung des Herganges geht die Polizei davon aus, dass sich das Opfer und der mutmaßliche Täter kannten. Wegen der genauen Beschreibung des Fluchtautos wurde dieses im Zuge der Alarmfahndung in der Nähe des Tunnel Bindermichl in Linz entdeckt. Cobra-Beamte nahmen den Lenker fest.

In Traun geschnappt

Der 40-Jährige gab an, ein 19-jähriger Bekannter sei zuerst bis zu einem Lokal in Traun (Bezirk Linz-Land) gefahren, wo er ausgestiegen sei. Danach sei er allein weitergefahren. Der zweite Verdächtige, der 19-Jährige, wurde dann im Lokal in Traun geschnappt.

Laut Ermittlungen der Polizei dürften das Opfer und der 19-Jährige aus Bosnien stammen, der Hauptverdächtige aus Montenegro. Die Tatwaffe wurde noch nicht sichergestellt. Über die Hintergründe der Tat war noch nichts bekannt. Die Einvernahme der beiden Festgenommenen dauerte am späteren Nachmittag noch an.

(APA/Red.)

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