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OpenAI und Italiens Datenschutzbehörde beraten über Zukunft von ChatGPT

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Zuerst sperrte Italien ChatGPT, dann nahm OpenAI das System vom Netz. Nun wollen Italien und das US-Unternehmen über eine Zusammenarbeit reden. OpenAI signalisiert, dass es die europäischen Datenschutzbestimmungen respektieren wolle.

Es ist ein erster Schritt: Die italienische Datenschutzbehörde plant am Mittwoch ein Treffen mit Vertretern des US-Konzerns OpenAI, nachdem sie vergangene Woche den Chatbot ChatGPT vorübergehend verboten hatte. OpenAI hatte am Montag in einem Brief seine Bereitschaft bekundet, die europäischen Datenschutzbestimmungen zu respektieren und eine gemeinsame Lösung zu finden.

Vergangene Woche hatte der von Microsoft unterstützte OpenAI-Konzern den Text-Roboter ChatGPT in Italien vom Netz genommen, nachdem die Datenschutzbehörde den Chatbot vorübergehend verboten und eine Untersuchung über die mutmaßliche Verletzung der Datenschutzbestimmungen durch die Anwendung der künstlichen Intelligenz eingeleitet hatte.

Salvini fürchtet um Wettbewerbsfähigkeit

Italiens Wettbewerbsfähigkeit werde im Vergleich zu anderen Ländern der Europäischen Union leiden, wenn der beliebte Chatbot nicht bald wieder aktiviert werde, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Infrastrukturminister Matteo Salvini am Dienstag. "ChatGPT ist ein Arbeitsinstrument, das viele junge Leute, viele Unternehmen, viele Start-ups genutzt haben, und ich hoffe, dass sie es so bald wie möglich wieder nutzen können, denn sonst wird Italien im Vergleich zu allen anderen europäischen Ländern einen Rückstand erleiden", sagte Salvini im Gespräch mit ausländischen Journalisten in Rom am Dienstag.

Salvini erklärte, er respektiere die Unabhängigkeit der italienischen Datenaufsichtsbehörde und hoffe, dass die Europäische Kommission intervenieren werde, um das Problem auf EU-Ebene zu lösen. Künstliche Intelligenz wie ChatGPT von OpenAI stützt sich auf Algorithmen, die auf der Grundlage der Analyse großer Antworten auf Textabfragen geben. Die Datenschutzbehörden in Frankreich und Irland haben sich an ihre Kollegen in Italien gewandt, um sich über die Untersuchung zu informieren.

(APA/bagre)

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