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Warum Chinas Protest im Taiwan-Konflikt diesmal leiser ausfällt

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Peking verurteilt den US-Besuch von Taiwans Präsidentin Tsai scharf und schickt einen Flugzeugträger auf Patrouille. Doch Drohgebärden blieben vorerst aus. Das könnte mit dem EU-Besuch in Peking zu tun haben.

Wien/Peking. Von einem „schwerwiegenden Fehler“, einer „geheimen Absprache“, „einem schweren Verstoß gegen die Ein-China-Politik“, sprach das chinesische Außenministerium. Chinas Verteidigungsministerium warnte vor einer „ernsthaften Konfrontation“. Mit dramatischen Worten kritisierte Peking das Treffen zwischen der taiwanischen Präsidentin Tsai Ing-wen und dem Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses Kevin McCarthy in Los Angeles.

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