Austria erhielt als einziger Bundesligist keine Spiellizenz für nächste Saison, wie schon 2021 und 2022 muss der Wiener Traditionsverein bangen und in die zweite Instanz. Acht Tage bleiben Zeit, um beim Protestkomitee Unterlagen nachzureichen. Eine Bestandsaufnahme, ein Blick hinter die Torlinie.
Wien. Lizenz verweigert. Dieser Beschluss der Bundesliga und ihrem für Lizenzvergabe wie Spielberechtigung betrauten Senat 5, bereitet Austria gewaltiges Kopfzerbrechen. Dabei, das wurde von Präsidenten und Vorständen nach Einzug in die Meistergruppe plakativ ausgelobt, habe man alle Aufgaben erfüllt, diesmal Unterlagen sogar fristgerecht eingereicht. Zudem hatte die von Jürgen Werner angeführte Investorengruppe zu Jahresbeginn nachgelegt, ein fünf Millionen Euro tiefes Loch gestopft.
Alles vergebens: Wie 2021 und 2022 erhielt Austria erstinstanzlich kein grünes Licht im österreichischen Profifußball – diesmal als einziger der zwölf Bundesligisten.