Neue Daten

Die Zahl der Wahlärzte steigt und steigt

Clemens Fabry
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Der Trend ist weiterhin ungebrochen, wie ein Blick auf die vergangenen Jahre zeigt. Besonders betroffen sind die Fächer Kinderheilkunde und Gynäkologie, aber auch vor der Allgemeinmedizin macht dieses Phänomen nicht halt.

Die Entwicklung ist eindeutig und seit mindestens zehn Jahren zu beobachten: Während die Zahl der Kassenärzte – trotz Bevölkerungswachstums und einer älter sowie kränker werdenden Gesellschaft – sinkt, steigt die der Wahlärzte. Insbesondere in Wien, aber auch österreichweit. Die Gründe dafür sind naheliegend und wurden bei Befragungen von Ärzten und Patienten wiederholt ermittelt.

Fächer wie Kinder- und Jugendheilkunde sowie Frauenheilkunde und Geburtshilfe sind von diesem Trend besonders stark betroffen, mittlerweile aber auch die Allgemeinmedizin. Eine Gegenüberstellung der Zahlen von heute und 2011 (siehe auch Grafik ganz unten).

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