Hintergrund

FC Bayern: Kein Konzept für den Fachkräftemangel?

IMAGO/Ulrich Wagner
  • Drucken

Ein neuer Sechser scheint gefunden, doch die größte Münchner Kader-Baustelle bleibt weiter offen: Was die Suche nach einem Mittelstürmer über den Zustand des Vereins verrät.

München/Wien. Die Transferpolitik des FC Bayern hinterlässt immer öfter einen aus Münchner Sicht alarmierenden Eindruck: Nämlich, dass nicht jene Spieler beim deutschen Rekordmeister landen, die man hier am liebsten sehen möchte, sondern jene, die man stattdessen gerade bekommen hat.

Tatsächlich sind die Bayern-Bosse auf dem Transfermarkt unter Druck. Sie müssen weiterhin die großen Namen an die Säbener Straße locken, das ist eine Frage der Reputation, doch bei Ablösesummen jenseits der 100 Mio. Euro und der finanziell übermächtigen Konkurrenz aus Manchester und Paris wird das immer mehr zum Ding der Unmöglichkeit. Also, so scheint es, wird das Spielermaterial eingekauft, das gerade verfügbar ist, und das Ergebnis der Shoppingtour trotzdem als „einer der besten Kader Europas“ (Vorstandschef Oliver Kahn) beworben. Oder steckt doch mehr Konzept in der bayerischen Kaderplanung?


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.