Als Grund nannte der Vorstand die nachlassende Nachfrage seiner Kunden infolge der Inflation.
Der US-Technologiekonzern 3M streicht im Zuge seines Umbaus weitere Stellen. Weltweit sollen weitere 6000 Jobs wegfallen, nachdem Anfang des Jahres bereits 2500 Arbeitsplätze in der Produktion gestrichen wurden, wie der Hersteller von Klebeband, Post-it-Notizzetteln, Elektrowerkzeugen oder medizinischen Produkten am Dienstag mitteilte.
Als Grund nannte der Vorstand die nachlassende Nachfrage seiner Kunden infolge der Inflation. Ende 2022 beschäftigte der Konzern weltweit rund 92.000 Mitarbeiter. 3M peilt nach Abschluss der Kostensenkungen jährliche Einsparungen vor Steuern in Höhe von 700 bis 900 Millionen Dollar an. Für dieses Jahr rechnet 3M wegen des rückläufigen Absatzes von Atemschutzmasken und des Rückzugs aus Russland mit einem Rückgang des bereinigten Umsatzes um zwei bis sechs Prozent. Im ersten Quartal schrumpfte dieser um 9,7 Prozent auf 7,7 Milliarden Dollar, der bereinigte Gewinn fiel um ein Viertel auf 1,97 Dollar je Aktie.
(Reuters)