Wiener Börse in der Früh: ATX 0,07 Prozent im Minus

Im Blickpunkt standen unter anderem Vienna Insurance Group. Das Unternehmen hatte in der Früh vorläufige Zahlen veröffentlicht.

Die Wiener Börse hat sich am Dienstag im frühen Handel bei unterdurchschnittlichem Anfangsvolumen mit knapp behaupteter Tendenz gezeigt. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr mit 2870,64 Punkten nach 2872,73 Einheiten am Montag errechnet, das ist ein Minus von 2,09 Punkten bzw. 0,07 Prozent.

Im Blickpunkt standen unter anderem Vienna Insurance Group. Das Unternehmen hatte in der Früh vorläufige Zahlen veröffentlicht. Im abgelaufenen Jahr konnte der Konzerngewinn um 15 Prozent auf 505 Millionen Euro gesteigert werden. Darüber hinaus soll die Dividende von 0,90 Euro auf 1,00 Euro angehoben werden. Damit werde der stetigen Ertragssteigerung des Konzerns voll Rechnung getragen, hieß es. Im frühen Handel präsentierten sich VIG um 0,53 Prozent höher bei 38,88 Euro.

Auch der Leiterplattenhersteller AT&S veröffentlichte bereits vor Handelsstart Quartalsergebnisse. Das Unternehmen konnte in den ersten drei Geschäftsquartalen 2010/2011 das Konzernergebnis von minus 40 Millionen Euro auf plus 29 Millionen Euro verbessern, der operative Gewinn (EBIT) - bereinigt um außergewöhnliche Aufwendungen - stieg von 4,8 Millionen Euro auf 40,3 Mio. Euro. Das entspricht einem Gewinn je Anteilsschein von 1,27 Euro. Besonders das gute Weihnachtsgeschäft im Smartphone- und Tablet-Bereich sowie die starke Nachfrage seitens der Automobilzulieferindustrie trugen zu dem positiven Ergebnis bei. Die Titel ermäßigten sich jedoch um 1,19 Prozent auf 17,00 Euro.

Österreichische Post tendierten um 1,71 Prozent tiefer bei 22,94 Euro. Die Experten von Morgan Stanley hatten ihr Anlagevotum für die Titel von "Overweight" auf "Underweight" reduziert. Das Kursziel wurde ebenfalls von 25,00 Euro auf 24,00 Euro nach unten revidiert.

Am unteren Ende der Kursliste fanden sich auch die Anteilsscheine der EVN. Die Papiere rutschten um 2,27 Prozent auf 12,51 Euro ab. Teilweise sind die Kursverluste jedoch auf den Dividendenabschlag zurückzuführen.

Der ATX Prime notierte bei 1388,54 Zählern und damit um 0,09 Prozent oder 1,24 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich 14 Titel mit höheren Kursen, 19 mit tieferen und keiner unverändert. In sechs Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 554685 (Vortag:669.838) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 23,407 (18,64) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.

(APA)

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