Betongold

In Miami müsste man sein

Es muss ja nicht immer gleich eine Luxusvilla sein, wie hier die Villa Casuarina in Miami, in der einst Gianni Versace lebte.Reuters
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Betongold als Geldanlage glänzt auch im Ausland. Vor dem Kauf gilt es, sich nicht nur mit dem Land, sondern auch den rechtlichen und steuerlichen Bestimmungen auseinanderzusetzen, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Nahezu zehn Jahre lang zeigten die Immobilienpreise nur in eine Richtung – nach oben. Und zwar nicht nur in Österreich. Jährliche Steigerungen von durchschnittlich zehn Prozent waren gang und gäbe. Nun hat sich die Situation drastisch gedreht: Die höheren Zinsen und die noch viel höhere Inflation, die die Lebenshaltungskosten saftig verteuert, lassen die Nachfrage sinken, wodurch auch die Preise bröckeln. Gerade für Investoren, die eine Wohnung vor allem als Anlageobjekt kaufen wollen, kann das ein Vorteil sein. Wer jetzt angesichts der nachlassenden Preisrally allerdings schon von einem Schnäppchen träumt, der dürfte enttäuscht werden. Denn attraktive Objekte sind nach wie vor begehrt und auch teuer. 

Wo soll man also sein Geld ausgeben? Ein Blick über die Grenzen lohnt – und das machen auch bereits viele Österreicher, wobei es keine genauen Daten gibt. Zwei Aspekte stehen dabei im Vordergrund: Zum einen gibt es eine ganze Reihe von Ländern bzw. Regionen und Städten, wo ein Haus oder eine Wohnung noch erschwinglich sind und sich daher bei einer Vermietung attraktive Renditen erzielen lassen. Es muss ja nicht gleich ein Penthouse in der 5th Avenue in New York sein. Zum anderen besteht durchaus die Möglichkeit, das Objekt der Begierde nach einigen Jahren Vermietung letztlich doch selbst zu nutzen – als Zweitwohnsitz und Feriendomizil. Das haben viele Anleger im Hinterkopf, denn wer sagt, dass man Arbeit und Freizeit nicht kombinieren kann? Home-­Office mit Blick aufs Meer oder die Berge - das hat schon was und hat in der Pandemie eine ganz neue Dimension bekommen.


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