Wer gerne im Wasser oder inmitten von Elefanten diniert, wird bei diesen Destinationen fündig.
Außergewöhnliche Schauplätze gibt es viele. Kann man an ihnen schlemmen spricht man vom Destination Dining. Immer wieder heften sich Plätze rund um den Globus an, die Besten darin zu sein. Essen soll zum Erlebnis werden, was mindestens eine spektakuläre Aussicht verspricht. Ein paar Beispiele.
Buschdinner in der Wildnis Afrikas
Man kann Elefanten beim Schlürfen beobachten, und sogar hören. Das Ongava Tented Camp liegt in einem 30.000 Hektar großen Naturreservat in Namibia, wo allerhand Wildtiere geschützt in Freiheit leben. Gegessen wird an einer Lichtung, geschmückt mit Kerzen und Laternen. Die ausgezeichnete Küche, so hört man, soll bei dem was die Natur zu bieten hat, in den Hintergrund rücken.


Gestrandet im Indischen Ozean
Es ist wohl der exklusivste Speiseplatz im Indischen Ozean, unweit von der Insel Baros Maldives. Die ist bekannt für ihre tropische Vegetation, jede Menge Kokospalmen etwa und einem pittoreskem Hausriff. Das sogenannte Piano-Deck lockt (zum Essen) mit uneingeschränktem Blick auf Sonnenauf- und untergang und kristallklarem Wasser, erinnert dabei ein bisschen an die einstige Raffaello-Werbung. Wer hier speist, wird direkt mit einem Glas Champagner in Empfang genommen.

Unter den Sternen auf Sardinien
Im Forte Village, etwa 40 Kilometer von Cagliari, werden Jahr für Jahr neue, internationale Sterneköche begrüßt. Diese Saison kocht der deutsche Drei-Sterne-Koch Heinz Beck. Das Restaurant liegt direkt am Meer, das mehrgängige Menü wird in der Regel vom Sonnenuntergang begleitet. Für mehr Privatsphäre dürften Tische am Strand aufgebaut werden, beleuchtet von Stecklaternen.

Am Schiff mit Salzwasserbrise
Die Le Paul Gauguin ist ein Schiff inmitten der malerischsten Urlaubsinseln: Tahiti, Bora Bora, die Marquesas-Inseln oder auch das Tuamotu-Archipel. 165 Kabinen und Suiten zählt es, gegessen wird unter freiem Himmel. Der mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Küchenchef Jean-Pierre Vigato verwöhnt die Gäste an Bord mit hochwertiger Gourmetküche. In kleinerer Runde lässt es sich auf der Segelyacht Le Ponant speisen. Die Anzahl der Kabinen wurde dort erst kürzlich auf 16 halbiert. Auch hier lockt man Gäste mit Gourmetküche und Freiluft-Idylle.

(red)