Noch keine Pläne zu Pfingsten? Drei besondere Kultur-Tipps rund um Wien

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Etwas für Mutige, etwas für Romantische und etwas für Säumige.

Für Mutige: Zum Nitsch nach Prinzendorf

Einmal sollte man es erlebt haben. Weil der Ort magisch ist, weil hier Kult- und Kunstgeschichte vor den Augen abläuft, weil man sich graust und man es liebt zugleich. Und falls Sie von der Bedeutung des Jahrhundertkünstlers Hermann Nitschs (noch) nicht überzeugt sind: Dann zumindest um sich einmal selbst eine fundierte Meinung zu bilden. Pfingstsonntag hat man jedenfalls wieder die seltene Gelegenheit, einen Tag von Nitschs Orgien und Mysterien Theater live auf Schloss Prinzendorf zu erleben. Noch dazu den heftigen dritten Tag des Sechs-Tage-Spiels, gewidmet dem Gott des Weins und der Ekstase, Dionysos. Das mag jetzt wüster klingen, als es sein könnte. Vor allem ist es ein Abenteuer, das man nie vergessen wird, mit 60 Akteuren, 100 Musikern, herrlichem Essen und Kellergassen-Prozession. Keine Scheu vor dem Genius Loci, einfach eintauchen, schauen, feiern und sich in Archaik gehen lassen. Nur leisten muss man es sich können, die Karten kosten 350 Euro. Nähere Infos gibt es hier:

www.nitsch-foundation.com/tickets/ 

Für Romantische: Originalklang 2.0 im Stift Melk

Nicht nur in Salzburg gibt es Pfingstfestspiele. Im Stift Melk widmet man sich zu Pfingsten traditionsgemäß der Barockmusik. Intendant Michael Schade geht der Faszination der italienischen Concerti ebenso auf den Grund wie den Tiefen der deutschen Musik um Bach und Telemann. Außerdem präsentiert er die Preisträger des jüngsten Barock-Gesangswettbewerbs, der nach dem österreichischen Barockmeister Johann Heinrich Schmelzer benannt ist. Originalklang 2.0 …

www.wachaukulturmelk.at

Für Säumige: Letzte Chance für große Klimt-Ausstellung im Belvedere

Acht Jahre wurde die Ausstellung „Klimt. Inspired by Van Gogh, Rodin, Matisse...“ im Unteren Belvedere vorbereitet und das merkt man auch: An tollen Leihgaben (gleich vier Nixenbilder von Klimt!) und profunden wissenschaftlichen Ergebnissen. Hier die „Presse"-Kritik. Warum man außerdem jetzt hingehen sollte? Die Ausstellung läuft nur noch bis Pfingstmontag, 29. Mai! Von 9 bis 18 Uhr

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