Grenzregion

Der russische Bürgerkrieg in Belgorod

Im Gebiet Belgorod kam es zu Gefechten zwischen Bewaffneten und Sicherheitskräften.
Im Gebiet Belgorod kam es zu Gefechten zwischen Bewaffneten und Sicherheitskräften.via REUTERS
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Ein russisches Freiwilligenkorps stieß aus der Ukraine auf russisches Territorium vor. Die Nadelstiche binden Spezialkräfte und zeigen, wie verletzlich Russland ist. Die ukrainische Gegenoffensive könnte davon profitieren.

Belgorod/Kiew/Wien. „Guten Morgen allen außer den Putin'schen Handlangern! Wir haben den Sonnenaufgang auf befreitem Territorium begrüßt und dringen weiter vor.“ Mit diesen triumphierenden Worten meldeten sich die Kämpfer der Legion Freiheit Russlands am Dienstagmorgen bei ihren Anhängern auf Telegram.

Das befreite Gebiet, von dem die Legionäre sprechen, liegt in der Belgoroder Oblast. Dieser russische Verwaltungsbezirk grenzt an den Nordosten der Ukraine.

Hier hatten die Legionäre und das mit ihnen verbündete Russische Freiwilligenkorps am Montag ihren bisher spektakulärsten bewaffneten Angriff auf russisches Territorium gestartet. Ausgestattet mit zwei Panzern, einem Schützenpanzer und mehreren gepanzerten Fahrzeugen sollen rund 80 Kämpfer von der Ukraine kommend nach Russland vorgedrungen sein und mehrere Ortschaften in Grenznähe, unmittelbar westlich des Bezirkszentrums Graiworon, unter ihre Kontrolle gebracht haben.


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