Patsch

Straßensperren und Evakuierungen: Falscher Bombenalarm führt zu Großeinsatz in Tirol

APA/TOBIAS STEINMAURER
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Ein 28-Jähriger alarmierte die Polizei, weil sich in seinem Kleinlaster, mit dem er gerade unterwegs war, angeblich eine Bombe befinde. Straßensperren und Evakuierungen waren die Folge. Gefunden wurde jedoch nichts.

Ein falscher Bombenalarm hat am Donnerstagvormittag in Patsch im Tiroler Bezirk Innsbruck-Land zu einem Großeinsatz der Polizei geführt. Ein 28-Jähriger hatte in der Früh bei der Exekutive Alarm geschlagen und angegeben, in dem Kleintransporter, mit dem er gerade unterwegs sei, würde sich "vermutlich eine Bombe" befinden, sagte eine Polizeisprecherin. Straßensperren und die Evakuierung von "zehn bis 15 Personen" in umliegenden Häusern waren die Folge.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand das Fahrzeug am Ortsende von Patsch in einem Feld. Sprengstoffexperten durchsuchten den Wagen, fanden aber keinerlei verdächtigen Gegenstände. Der 28-Jährige habe zudem einen Verdacht gegen einen Bekannten geäußert, der ihm etwas antun wolle, so die Sprecherin. Auch dies erhärtete sich jedoch nicht. Der Mann habe sich offenbar in einem "psychischen Ausnahmezustand" befunden, hieß es. Ein klares Motiv sei nicht erkennbar gewesen.

Nach etwas mehr als zwei Stunden war der Einsatz wieder beendet. Die Sperre von Autobahnab- und -auffahrten wurde aufgehoben. Im Einsatz standen mehrere Polizeistreifen, ein Beamter der sogenannten Sprengstoffsachkundigen Organe (SKO) sowie der Entschärfungsdienst des Innenministeriums.

(APA)

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