Wien

E-Scooterfahrer will Autolenker ausrauben und verletzt Polizist

imago images/Manngold
  • Drucken

Der betrunkene Mann bedrohte den Pkw-Fahrer mit einem Messer und forderte Geld. Bei seiner Festnahme setzte er sich gewaltsam zur Wehr.

Ein betrunkener E-Scooterfahrer hat am Donnerstagabend versucht, in Wien-Leopoldstadt einen Autofahrer auszurauben. Einem Polizisten, der ihn festnehmen wollte, hat er mehrfach eine Flügeltür auf den Körper geschlagen und dabei verletzt. Der 33-Jährige wurde trotz seiner heftigen Gegenwehr festgenommen, berichtete Polizeisprecher Philipp Haßlinger.

Polizisten wurden gegen 21.30 Uhr zum Praterstern gerufen. Es hieß, ein E-Scooter sei in einen Unfall mit einem Pkw verwickelt worden. Am Ort trafen sie jedoch nur den offensichtlich betrunkenen griechischen Staatsbürger an, untersagten ihm die Weiterfahrt und forderten eine vorläufige Sicherheitsleistung ein. Die wollte der Mann aber nicht zahlen. Letztlich wurde er auch angezeigt, weil er sich ausgesprochen aggressiv den Beamten gegenüber verhielt.

Mit Messer bedroht

Im Glauben, die Sache sei erledigt, kehrten die Polizisten in ihre Dienststelle zurück. Kurz danach kam aber ein Autofahrer zu den Beamten und zeigte einen Verkehrsunfall mit einem E-Scooter an. Dieser habe bei Rot die Fahrbahn überquert, es kam zur Kollision mit dem Wagen. Der E-Scooterfahrer bedrohte den Autolenker mit einem Messer und forderte Geld. Der Autofahrer flüchtete daraufhin. Ein Augenzeuge bestätigte die Angaben.

Die Polizisten fuhren daraufhin zur Wohnadresse des 33-Jährigen, weil sie ihn nun auch des versuchten Raubes verdächtigten. Der Mann wehrte sich massiv dagegen, dass die Uniformierten zu ihm in die Wohnung kamen, und schlug einem Beamten mehrfach eine Flügeltür gegen den Körper. Der Ordnungshüter wurde verletzt und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Trotz des Widerstands wurde der 33-Jährige festgenommen und wegen versuchten Raubes, Widerstands gegen die Staatsgewalt und schwerer Körperverletzung angezeigt.

(APA)

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.