Salzburg

Schwarz-Blau in Salzburg: „Es war nicht einfach, eine Brücke zu bilden“

Die neue Salzburger Landesregierung: Christian Pewny (FPÖ), Martin Zauner (FPÖ), Marlene Svazek (FPÖ), Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP), Stefan Schnöll (ÖVP), Daniela Gutschi (ÖVP) und Josef Schwaiger (ÖVP).
Die neue Salzburger Landesregierung: Christian Pewny (FPÖ), Martin Zauner (FPÖ), Marlene Svazek (FPÖ), Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP), Stefan Schnöll (ÖVP), Daniela Gutschi (ÖVP) und Josef Schwaiger (ÖVP).APA/BARBARA GINDL
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In Salzburg regiert in den nächsten fünf Jahren Pragmatismus, außergewöhnliche Vereinbarungen blieben aus. Der Landeshauptmann bat, der Regierung eine Chance zu geben. Die Proteste gegen diese waren am Freitag verhalten.

Salzburg. Eine Liebesheirat schaut anders aus. „ÖVP und FPÖ sind übereingekommen, eine gemeinsame Regierung für die Jahre 2023 bis 2028 zu bilden“, sagte ÖVP-Chef und Landeshauptmann Wilfried Haslauer am Freitag bei der Präsentation der künftigen Salzburger Koalition. Bevor Haslauer die Eckpunkte des 60 Seiten umfassenden Regierungsprogramms vorstellte, setzte er zur Rechtfertigung an. „Ich habe anderes geplant“, gab er unumwunden zu. Sein Plan sei eine Allianz für Salzburg mit SPÖ und FPÖ gewesen. Diese Dreierkoalition sei aber an der SPÖ gescheitert. „Es war nicht ganz einfach, aufeinander zuzugehen und eine Brücke der Zusammenarbeit zu bilden“, sagte Haslauer über die Verhandlungen mit der FPÖ. Und auch FPÖ-Obfrau Marlene Svazek betonte, dass man persönliche Befindlichkeiten hintangestellt habe. Letztlich sei es gelungen, sich im konstruktiven Austausch aufeinander zuzubewegen.

Die blauen Ressorts


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