"Konsument"

Zehn von 16 Selbstbräunern erhielten Note „Gut"

Donald Trump ist der künstlichen Bräune nicht abgeneigt.
Donald Trump ist der künstlichen Bräune nicht abgeneigt. (c) REUTERS (BRIAN SNYDER)
  • Drucken

Nur einer der von der Zeitschrift „Konsument“ getesteten Selbstbräuner erhielt die Note „wenig zufriedenstellend“.

Gesunde Bräune ohne UV-Strahlen, das versprechen Selbstbräuner. Ob dies wirklich funktioniert, hat die Zeitschrift "Konsument" getestet. Von 16 Produkten, die in Drogerien oder Supermärkten erhältlich sind, gab es zehnmal die Note "Gut", fünf erhielten ein "Durchschnittlich", nur eines bräunte "weniger zufriedenstellend", informierte die AK Oberösterreich am Freitag über das Ergebnis.

Verantwortlich für den Selbstbräunungseffekt ist die Zuckerverbindung Dihydroxyaceton (DHA), diese spalte jedoch Formaldehyd ab. Die Konzentration in allen getesteten Produkten sei so hoch gewesen, dass sie für Menschen mit Allergien "problematisch sein könne". Nach dem ersten Öffnen sollte jeder Selbstbräuner möglichst rasch aufgebraucht werden. Weiters stellten die Konsumentenschützer klar, dass die Cremes keinen Schutz vor UV-Strahlung bieten und daher nicht zum Baden in der Sonne verwendet werden sollten.

Recht hoch ist die Preisspanne für die Produkte. 100 Milliliter des teuersten Selbstbräuners kamen auf 19 Euro, die gleiche Menge des günstigsten - und laut Tester kaum schlechteren - auf 98 Cent.

(APA)

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.