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Estnische Bankomaten zerreißen Fünf-Euro-Scheine

Estnische Bankomaten spucken FuenfEuroScheine
Barbara Gindl
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Technische Probleme machen den Geldausgabe-Automatenbei der Ausgabe von Fünf-Euro-Scheinen häufig zu schaffen.

Die Bankomaten in neuen Euroland Estland haben Probleme bei der Ausgabe von Fünf-Euro-Scheinen. Einen Monat nach der Einführung der europäischen Einheitswährung in dem baltischen Staat gibt es Berichte über verärgerte Bankkunden, die die kleinen Banknoten entweder gar nicht oder zerrissen ausgefolgt bekommen. Grund dafür ist die technische Beschaffenheit der Automaten.

Esten wollen kleine Scheine

Die Banken in Estland hatten sich auf öffentlichen Druck entschieden, ihre Geldausgabe-Automaten auch mit Fünf-Euro-Scheinen zu bestücken, um dadurch das Abheben geringer Summen zu ermöglichen. Bisher war es den Kunden sogar möglich, Beträge von nur 1,60 Euro in Form von jeweils 25 Kronen abzuheben. Der 25-Kronen-Schein war jedoch größer als der Fünf-Euro.

Swedbank-Sprecher Mart Siilivask bestätigte die Probleme am Dienstag und sagte, dass vorerst nicht daran gedacht sei, die kleinen Scheine wieder aus den Automaten zu entfernen. Auch die Konkurrenz habe ihre Bankomaten mit den Fünf-Euro-Scheinen bestückt. Die Kunden würden das Angebot tatsächlich nutzen, auch wenn sich bisher die Zehn- und 20 Euro-Banknoten als die beliebtesten erwiesen hätten.

In den meisten Ländern der Eurozone haben Bankomaten als kleinste Einheit Zehner oder Zwanziger. Jede Bank kann als Bankomataufsteller selbst bestimmen, welche Euro-Scheine ausgegeben werden.

(APA)