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Apple: Aktionäre wollen Nachfolge-Pläne für Steve Jobs

USA APPLE IPHONE 4
(c) EPA (Dai Sugano)
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Das Unternehmen soll jährlich bekannt geben, wer die Nachfolge des Firmengründers übernehmen könnte. Apple weigert sich und verweist darauf, dass die Nachfolge intern bereits geregelt werde.

Bei Apples jährlicher Aktionärsversammlung am 23. Februar könnte es heiß hergehen. Einige Anteilseigner wollen vom Unternehmen wissen, wie die Nachfolge von Unternehmensgründer und CEO Steve Jobs geregelt ist. Der Firmenchef hat sich bereits zum dritten Mal seit 2004 eine Auszeit genommen - aus gesundheitlichen Gründen. Um Sicherheit über die Zukunft des Unternehmens zu haben, will eine Gruppe rund um das Beraterunternehmen ISS von Apple eine Nachfolgeregelung. Diese soll jährlich veröffentlicht werden, berichtet Bloomberg.

Widerstand von Apple

Apple denkt aber gar nicht daran. Das Unternehmen bittet seine Aktionäre, gegen das Vorhaben zu stimmen. Man würde bereits jetzt schon jährlich Nachfolgekandidaten für alle Top-Positionen im Unternehmen aufstellen. Diese Beratungen seien aber vertraulich. Würden sie öffentlich gemacht, könnte das Konkurrenten einen unfairen Vorteil verschaffen und ihnen die Gelegenheit geben, noch gezielter Manager abzuwerben, lautet Apples Begründung. Derzeit führt COO Tim Cook das Unternehmen, während Steve Jobs sich um seine Gesundheit kümmert. Jobs soll aber weiterhin in strategische Entscheidungen involviert sein.

(Red.)