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Ex-Staatsoperndirektor Drese ist tot

ExStaatsoperndirektor Claus Helmut Drese
(c) APA (BTV-Zeiniger)
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Claus Helmut Drese leitete die Wiener Staatsoper von 1986 bis 1991. Er starb am vergangenen Donnerstag im Alter von 88 Jahren.

Der ehemalige Staatsoperndirektor Claus Helmut Drese ist tot. Der Deutsche, der von 1986 bis 1991 die Wiener Staatsoper geleitet hat, starb am vergangenen Donnerstag, dem 10. Februar im Alter von 88 Jahren. Das gab das Opernhaus bekannt.

Drese wurde 1922 in Aachen geboren, studierte Germanistik, Geschichte, Philosophie sowie Theaterwissenschaft und startete seine Karriere als Dramaturg am Marburger Schauspielhaus.

In der Folge war er Intendant in Heidelberg und Wiesbaden. 1968 wurde er als Generalintendant für Oper und Schauspiel nach Köln berufen, 1975 wechselte er als Direktor des Opernhauses nach Zürich. 1986 wurde er als Nachfolger von Egon Seefehlner Direktor der Wiener Staatsoper.

Mit Abbado als Musikdirektor

Dort trat Drese mit dem Anspruch, "Ansätze zu einer neuen Ästhetik des Musiktheaters" zu bieten und mit Claudio Abbado als Musikdirektor an.

Er verbuchte eine Reihe von Erfolgen, sein vorgelegtes Generalkonzept konnte er an der Staatsoper jedoch nicht verwirklichen. Nach Kritik am Repertoire und internen Auseinandersetzungen, wurde sein Vertrag nicht mehr verlängert. In seinen Memoiren "Im Palast der Gefühle" befasste er sich 1993 ausführlich mit seiner Wiener Erfahrungen.

"Grandseigneur der Opernintendantenwelt"

"Claus Helmut Drese war für mich der Grandseigneur der Opernintendantenwelt", sagte Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst. Drese hatte ihn als Assistent des Musikdirektors Claudio Abbado an die Wiener Staatsoper geholt.

 

 

(APA/Red.)