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Alles Open Data: Von U-Bahnaufzügen, Datenlandkarten und Budgetvisualisierungen

Seit einigen Monaten ist Open Data auch in Österreich kein theoretischer Begriff mehr.

Im Vorfeld der Open Government Data Konferenz im Juni 2011 entstehen laufend neue Initiativen und Services. Erst kürzlich wurde im Rahmen des Create Camps in Klagenfurt an einem Wochenende die Basis der Plattform DataMaps.eu entwickelt. Dabei handelt es sich um eine einfache Möglichkeit, Daten aus unterschiedlichen Quellen in wenigen Schritten auf Landkarten zu visualisieren. So werden abstrakte Informationen wie demografische Zahlen
oder Kriminalitätsstatistiken greifbar. Ganz anders gelagert ist ubahnaufzug.at. Hier ist die Idee, Informationen über Störungen von U-Bahnliften online zugänglich zu machen - essenzielle Informationen für Rollstuhlfahrer. Derzeit werden die Daten noch von U-Bahnfahrgästen selbst gemeldet.
In Zukunft könnten auch Open Data als Quelle dienen. Ein weiteres Beispiel ist die Visualisierung des Bundesbudgets 2011 bis 2014. Diese interaktive Anwendung zeigt, dass Budgetdarstellungen nicht nur aus endlosen Zahlenreihen bestehen müssen. Alle genannten Projekte werden auf der Website des Netzwerks Open3 detailliert beschrieben (http://www.open3.at) .
Informationen zur Open Government Data Konferenz gibt es unter http://www.ogd2011.at/.