"Renren.com" hat stark davon profitiert, dass Facebook in China blockiert wird. Es zählt mittlerweile 160 Millionen Mitglieder. Für Juni ist Gerüchten zufolge der Börsegang geplant. Er soll eine halbe Milliarde Dollar bringen.
"Renren.com" - das chinesische Gegenstück zu Facebook - prescht mit einem Börsegang in den USA vor. Als möglicher Termin für die Erstnotiz wird der Juni kolportiert, berichtet das Handelsblatt. Den Marktgerüchten zufolge sollen die Banken Deutsche Bank, Morgan Stanley und Credit Suisse den Börsengang betreuen. Eine halbe Milliarde Dollar will das soziale Netzwerk bei dem Börsengang einnehmen, berichtet die Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg.
Beim großen Konkurrenten Facebook steht ein Termin für einen Börsengang noch nicht fest. Renren hat stark davon profitiert, dass Facebook in China seit Juli 2009 gesperrt ist. Renren zählt 160 Millionen Mitglieder, Facebook hat weltweit 600 Millionen. Trotz Sperre sind 700.000 von ihnen mittlerweile in China daheim - findige, in erster Linie junge, Chinesen haben Wege gefunden, die Sperre zu umgehen, sodass sich die Facebook-Mitgliederzahl in China von Jänner bis Feber versiebenfacht hat.
(Red.)