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Ein Tag ohne uns: Migrantenstreik

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Am 1. März wollen Österreichs Migranten in Streik treten. Begonnen hat die Idee in den USA, wo im Jahr 2006 über eine Million Menschen gegen die Verschärfungen der Asyl- und Einwanderungsgesetze protestieren.

Es ist früh am Morgen, der Kaffee fertig. Aber die Zeitung ist noch nicht geliefert. Der Kiosk geschlossen. Dann in Eile in die Arbeit mit dem Taxi fahren, aber weit und breit ist keines auf der Straße zu sehen. Diese Situation könnte am 1.März wahr werden. An diesem Tag findet zum ersten Mal der „Transnationale MigrantInnenstreik“ statt.

Begonnen hat die Idee in den USA, wo 2006 über eine Million Menschen auf die Straße gingen, um gegen Verschärfungen der Asyl- und Einwanderungsgesetze zu protestieren. 2010 gab es in der Folge in Italien und Frankreich große Kundgebungen.

Can Gülcü, Mitinitiator des Streiks in Österreich, hofft auf viele Teilnehmer, „obwohl viele Migranten nicht in ihren Arbeitsplätzen abgesichert sind und dies ihre Teilnahme erschwert“. Die Organisatoren rufen am 1.März zu Betriebsversammlungen auf. Geplant ist auch eine Lärmdemo vor dem Asylgerichtshof in der Laxenburger Straße.

WEITERE INFORMATIONEN UNTER

www.1maerz-streik.net

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.02.2011)