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BASF 2010: Deutlicher Anstieg bei Umsatz und Gewinn

BASF 2010 Deutlicher Anstieg
RALF HIRSCHBERGER
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Die Chemiebranche gilt als Konjunkturbarometer für alle großen Industriezweige. Die zweistelligen Zuwachsraten bei BASF lassen hoffen.

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF schloss das Gesamtjahr 2010 mit neuen Spitzenwerten bei Gewinn und Umsatz ab. Insgesamt kam das Unternehmen  auf einen Umsatz von 63,9 Milliarden Euro, 26 Prozent mehr als 2009. Der bereinigte Betriebsgewinn (EBIT) schnellte um 68 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro nach oben. Der Konzerngewinn verdreifachte sich auf 4,56 Milliarden.

Im Schlussquartal hat BASF dank einer weiterhin starken Nachfrage einen Ergebnissprung verzeichnet. Das EBIT sei im Zeitraum Oktober bis Dezember auf 1,765 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Chemieriese mit. Im Krisenjahr 2009 hatte der Konzern 1,479 Milliarden Euro ausgewiesen. Unter dem Strich blieben im Schlussquartal 1,1 Milliarden Euro. Der Umsatz kletterte um 24,7 Prozent auf 16,424 Milliarden Euro.

Optimismus für 2011

"Das Jahr 2011 hat für BASF sehr stark begonnen. Deshalb sind wir optimistisch für das erste Quartal und das Gesamtjahr", erklärt der aus Altersgründen scheidende BASF Chef Jürgen Hambrecht. Im Mai wird Finanzchef Kurt Bock das Steuer übernehmen.

Die Situation in Libyen, wo das Unternehmen mit seiner Tochter Wintershall im Ölgeschäft aktiv ist, bereite dem Konzern zwar Sorgen, erklärte Hambrecht. Dennoch würden Konzernumsatz und Betriebsgewinn in diesem Jahr weiter zulegen und die Werte des Jahres 2010 signifikant übertreffen. Allein dank der Übernahme des Spezialchemiekonzerns Cognis werde der Umsatz um etwa drei Milliarden Euro zunehmen.

Die Chemiebranche gilt als Konjunkturbarometer, da ihre Produkte in allen großen Industriezweigen benötigt werden. Wenn dort die Nachfrage steigt, spüren die Chemieunternehmen das sofort in ihren Auftragsbüchern.

(APA/Ag.)