Gusenbauer-Stimme für das Parlament?

Suche nach Sprecher fürs Hohe Haus läuft: Ex-SPÖ-Kommunikationschefin Krawagna-Pfeifer hätte Chancen.

Kulissengespräche

Am Dienstag dieser Woche wurde der Posten im Amtsblatt der Wiener Zeitung ausgeschrieben. Bewerbungen für die Funktion des Leiters für „Information und Öffentlichkeitsarbeit“ der Parlamentsdirektion können bis Ende März eingereicht werden. Dienstbeginn ist am 1. Juni. Im Hohen Haus schwirren schon die Namen zweier prominenter möglicher Kandidaten herum. Der eine ist Pius Strobl, vormals ORF-Kommunikationschef, der ausgerechnet mit Ende Februar aus dem ORF ausgeschieden ist. Strobl wird bescheinigt, dass er für einen modernen Außenauftritt und als Sprachrohr des Parlaments bestens geeignet wäre. Dazu kommt, dass der grüne Ex-Bundesgeschäftsführer Unterstützer im rot-grünen Bereich hätte.

Viel bessere Chancen werden allerdings einer Frau eingeräumt, die in Nationalratspräsidentin Barbara Prammer eine Befürworterin hätte und auf langjährige journalistische Erfahrung verweisen kann: Katharina Krawagna-Pfeifer war bei den „Salzburger Nachrichten“ und beim „Standard“ tätig. Später war sie unter SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer für Kommunikation in der SPÖ-Zentrale zuständig, jetzt ist sie Kommunikationsstrategin. Die Vorentscheidung dürfte Anfang bis Mitte April bei einem Auswahlverfahren fallen.

E-Mails an: karl.ettinger@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.03.2011)

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.