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USA weiten Sanktionen gegen Libyen aus

USRegierung weitet Sanktionen gegen
USRegierung weitet Sanktionen gegen(c) EPA (Sabri El Hedwi)
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In den Vereinigten Staaten wird das Vermögen von neun Angehörigen und Vertrauten Gaddafis eingefroren. US-Unternehmen sind sämtliche Geschäftsbeziehungen zu ihnen untersagt.

Die US-Regierung hat am Freitag ihre Sanktionen gegen die libysche Führung ausgeweitet. Das Finanzministerium in Washington D. C. teilte mit, dass das Vermögen von neun Angehörigen und Vertrauten des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi eingefroren würde und US-Firmen jede Geschäftsbeziehung mit ihnen fortan untersagt sei. Die Sanktionen betreffen die Frau Gaddafis, Safia Farkasch, sowie vier seiner Söhne (Hannibal, Saadi, Mohammed und Said al-Arab).

Verteidigungsminister im Visier der USA

Außerdem stehen vier Regierungsmitglieder auf der Liste. Darunter ist Verteidigungsminister Abu Baker Junis Jabir und der Chef des Militärgeheimdienstes Abdullah al-Senussi. Diesem wird vorgeworfen, er habe "Massaker in Bengasi organisiert und ausländische Söldner rekrutiert". Zudem soll er für die Ermordung von 1200 Islamisten im Gefängnis von Abu Selim verantwortlich sein.

US-Präsident Barack Obama hatte im Februar bereits Sanktionen gegen Gaddafi und vier seiner Söhne verhängt, aber sonst niemanden mit Namen genannt. Zudem froren die USA eine Rekordsumme von 32 Milliarden Euro an libyschen Guthaben ein.

(Ag.)