Schönherr Rechtsanwälte.

Seit 2001 führt Christoph Lindinger die Kanzlei, die sich unter seiner Führung einem expansiven internationalen Kurs verschrieben hat. Gegründet wurde die Sozietät 1950 vom legendären Juristen Fritz Schönherr in Wien. Nach eigenen Angaben arbeiten in zwölf Nationen knapp 300 Rechtsanwälte – etwa 525 Mitarbeiter insgesamt – in der Wirtschaftssozietät, die somit die zweitgrößte Kanzlei mit heimischen Wurzeln darstellt.

Auch Schönherr wurde von der Krise erwischt: Der Abschwung sorgte für einige Abgänge – so verließ Immo-Spezialist Alfred Nemetschke, der kurz vorher mit seinem gesamten Team von CHSH gekommen war, nach Konflikten die Kanzlei. Weitere interne Streitigkeiten wurden kolportiert. Ende 2010 holte die Sozietät mit dem ehemaligen UBS-Verwaltungsratspräsidenten Peter Kurer einen externen Experten in das neu geschaffene Strategy Board.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.03.2011)

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