UniCredit: Kasachstan-Abschreibung lässt Gewinn sinken

UniCredit KasachstanAbschreibung laesst Gewinn
UniCredit KasachstanAbschreibung laesst GewinnVINCE PAOLO GERACE
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Eine 200 Millionen-Firmenwertabschreibung auf die kasachische Osttochter lässt den Nettogewinn der UniCredit zurückgehen. Der Nettogewinn der UniCredit ist auf 1,3 Milliarden Euro gesunken.

Mehrfache Firmenwertabschreibungen auf die von der Osteuropa-Steuerungsholding Bank Austria geführte kasachische ATF Bank haben den Gewinn der italienischen Großbank UniCredit 2010 nochmals nach unten gedrückt. Der Nettogewinn sank um 22,2 Prozent von 1,7 Milliarden auf 1,3 Milliarden Euro.

Wie UniCredit mitteilte, belastete 2010 unter anderem eine Abschreibung (goodwill impairment) von 362 Millionen Euro auf den Firmenwert in Kasachstan das Ergebnis. Davon fielen im zweiten Quartal 162 Millionen Euro an, im vierten Quartal mussten auf die Kasachstan-Bank nochmals rund 199 Millionen Euro abgeschrieben werden.

UniCredit will trotz des Ergebnisrückgangs für 2010 die zuletzt ausgeschüttete Dividende von 3 Cent je Aktie unverändert belassen.

Die Vorsorgen und Wertberichtigungen auf faule Kredite sind im Konzern um 18,2 Prozent auf 6,89 Milliarden Euro zurück gegangen.

(APA)

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