Forscher der ETH-Zürich haben Mini-Drohnen beigebracht, mit sich selbst Ball zu spielen. Die kleinen Flugroboter folgen dem Ball automatisch und spielen ihn wieder zurück.
An der ETH Zürich gibt es einen neuen Sport: Flugroboter-Tennis. In der Flying Machine Arena der technischen Hochschule haben forscher unbemannten Mini-Drohnen das Ballspielen beigebracht. Ausgerüstet mit der Schlagfläche eines Badminton-Rackets, sind die Roboter in der Lage, einen Ball eine Weile zwischen einander hin und her zu spielen. Das funktioniert sowohl zwischen Mensch und Roboter, als auch zwischen zwei Robotern ohne menschliche Interaktion.
Bei den Drohnen handelt es sich um Quadrocopter vom Typ Humming Bird. Sie können mit einer Ladung etwa 20 Minuten in der Luft bleiben und bis zu 50 Km/h schnell fliegen. Die ETH-Forscher haben die Flugroboter mit einer speziellen Steuerelektronik ausgestattet, eine Eigenentwicklung des Institute for Dynamic Systems and Control der Hochschule. Ein in der Flugarena angebrachtes Bewegungs-Messsystem unterstützt die Drohnen zusätzlich.
Die Forscher der ETH hatten ihren Flugrobotern in der Vergangenheit bereits beigebracht, Klavier zu spielen, oder ein Gerüst aus Fertigteilen zu konstruieren. Dabei handelten die Drohnen selbstständig und wurden nicht per Fernsteuerung kontrolliert.
(Red.)