Wenn Geld keine Rolle spielt
Würde Geld keine Rolle spielen, die US-Schüler würden am liebsten in Stanford studieren. Mom und Dad würden ihre Kinder allerdings lieber an einer anderen Eliteschmiede sehen.
Was wäre deine Traum-Universität, wenn Geld keine Rolle spielt? Das fragte der US-amerikanische Verlag "Princeton Review" 8219 Schulabgänger aus allen 50 Bundesstaaten. DiePresse.com präsentiert die zehn beliebtesten US-Unis der Highschool-Kids.
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Mit der Universität Berkeley in Kalifornien starten die Top Ten. An dieser lehrt übrigens Ex-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer Europäische und Internationale Politik.
Der US-Schauspieler und Regisseur Clint Eastwood ist Ehrendoktor der ältesten Privatuni in Los Angeles, Kalifornien. Hollywood und die Anzahl der Sonnentage mögen zur Beliebtheit der Uni beigetragen haben.
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US-Präsident Barack Obama zeigte sich kürzlich an der Uni in Philadelphia, die Penn ist eine der renommiertesten und ältesten Unis in den USA, mit einem der größten Forschungszentren.
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Die University of California Los Angeles ist der zweitälteste Campus der University of California und derjenige mit den meisten Studierenden. Zur Zeit lehren dort fünf Nobelpreisträger.
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Die Liste der prominenten Yale-Absolventen ist lang, hier nur einige Politiker: Beide George Bushs, Dick Cheney, Bill Clinton, John Kerry, Gerald Ford.
Das berühmte Massachusetts Institute of Technology (MIT) landet auf Platz fünf. Die renommierte US-Uni hat insgesamt 16 Nobelpreisträger hervorgebracht.
Die traditionsreiche Princeton University im Bundesstaat New Jersey (USA) hat keine große Auswahl an Fachgebieten. Ihr Ruf ist dennoch exzellent.
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Die renommierte New York University bietet nicht nur ein exzellentes Nachtleben in der Ostküstenmetropole, sondern bald auch einen berühmten Professor: Oscar-Nominee James Franco gibt dort einen Kurs über Kurzfilme und Dichtkunst.
Auf Platz zwei die renommierte Harvard University. Sie ist bei fast jedem Ranking vorne dabei, kürzlich etwa auf Platz eins der angesehensten Unis weltweit und ebenfalls Spitze beim vergangenen September veröffentlichten World University Ranking.
Nobelpreisträger en masse, Milliardenvermögen und nicht zuletzt ein Platz an der Sonne in Palo Alto, Kalifornien. Am liebsten wollen die US-Schüler in Stanford studieren. Mom und Dad sehen das allerdings etwas anders.
Die Eltern wurden nämlich auch befragt. Ihnen ist ein Sonnenplätzchen offenbar weniger wichtig. Denn ihrer Meinung nach wäre Harvard das Traumziel (vor Stanford und Princeton). Die University of Southern California und die Berkeley University (ebenfalls im sonnigen Süden) kommen gar nicht vor.