Going East: Expats in Russland

Hürden und Freuden der Vertragsgestaltung.

Das Land soll für ausländische Investoren attraktiv gemacht werden, erzählt Bernhard Hainz von der internationalen Rechtsanwaltskanzlei CMS. Deswegen liberalisierte Präsident Medwedew das Immigrationsrecht, besonders für die begehrten hochqualifizierten Arbeitskräfte. Doch selbst liberalisiert ist der Zugang kompliziert genug.

Expats benötigen zwingend ein Visum. Dazu muss man sich im Dschungel von fünf Visum- kategorien zurechtzufinden, die ihrerseits in bis zu sieben Subkategorien unterteilt sind. Wer arbeiten will, benötigt jedenfalls ein Arbeitsvisum. Das erhält er jedoch erst, wenn sein russischer Arbeitgeber die Genehmigung zum Einstellen von Ausländern in Händen hält. Davor muss ihm eine Quote von Ausländern, die er einstellen darf, zugewiesen werden. Es empfiehlt sich, die Behördenralley mindestens drei Monate im Voraus zu starten.

Die meisten Expats verbleiben dankbar im österreichischen Versicherungssystem, da weder für Kranken- noch für Pensionsversicherung zwischenstaatliche Abkommen existieren.

Steuerrechtlich macht Russland durchaus Freude. Ab einem Aufenthalt von 183 Tagen (visumabhängig) zahlt man nur mehr 13 Prozent Einkommenssteuer, ansonsten immer noch durchaus angenehme 30 Prozent. „Hochqualifizierte Arbeitnehmer“ kommen übrigens automatisch in den Genuss der 13 Prozent.

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